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Kirbe


Schnaiter Kirbe 2016Geschichte der Schnaiter KirbeDer Ortsteil SchnaitKirbe-Lieder

Schnaiter Kirbe – 26. bis 28. August 2016

Kirbejahrgang 1996/97


Das Programm 2016:

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Kirbefreitag (26.08.2016) – Schwäbisches Kabarett mit Heinrich Del Core

Eintritt: VVK: 18€, Abendkasse: 19€ – VVK-Stellen: Autohaus Unrath Schnait, VR-Bank Filialen in Schnait, Beutelsbach und Endersbach
Beginn: 20:00 Uhr | Einlass: 19:00 Uhr

Programm: „Alles halb so wild“
ALLES HALB SO WILD ist ein wunderbarer Mix aus Heinrich del Cores bisherigen Programmen.

Herausragende Bühnenpräsenz ist ein Zauberwort, das nicht selten über den ganz großen Erfolg auf Kleinkunstbühnen entscheidet. Der gelernte Zahntechniker und Vater von drei Kindern, Heinrich del Core, besitzt sie. Zu Teilen von seinem italienischen Vater und von seiner schwäbischen Mutter, 60/70 wie der halbe Restitaliener behauptet.

Heinrich del Core konstruiert seine Geschichten nicht, sondern schöpft sie, dank seiner verblüffenden Beobachtungsgabe, aus dem prallen Leben und überzeichnet sie, wo nötig, gekonnt.
Ob er über die Wirrungen eines Urlaubsfluges oder über schmerzhafte Erinnerungen an einen Zahnarztbesuch berichtet – er trifft den Nerv des Publikums punktgenau.

Das ist große Erzählkunst. Mit einem Mix aus Comedy in bester Stand-Up-Manier, sowie Anleihen bei Kabarett und Zauberei, präsentiert das Multitalent mit viel Charme ein unglaublich witziges Programm, vorzugsweise in Schwäbisch.

Weitere Informationen: www.heinrich-delcore.de/


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Kirbesamstag (27.08.2016) – Partyband Nightlife

Eintritt: Abendkasse: bis 21:00 Uhr – 4€, ab 21:00 Uhr – 6€
Beginn: 20:00 Uhr | Einlass: 19:00 Uhr

Weitere Informationen: https://www.facebook.com/events/273796026316030/


Traditioneller Kirbesonntag (28.08.2016)

Traditioneller Kirbeumzug (Start: Weinstube Anker) 14 Uhr
mit musikalischer Unterhaltung durch den Musikverein Schnait
Festakt mit Trauben aufhängen ca. 14:30 Uhr
Musikalische Unterhaltung durch den Musikverein Schnait ca. 15:30 Uhr
Buttenlauf ca. 17:00 Uhr

Gruppen und Vereine die am Kirbeumzug oder Buttenlauf teilnehmen möchten, können sich direkt beim Grünen Jahrgang melden.

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Die Kirbe (ehemals „Kirchweih“) in Schnait  ist ein seit mehreren Jahrhunderten gepflegtes Traditionsfest und ein wichtiges Ereignis im Jahresablauf. Ursprünglich war die Kirbe – wie der Name schon sagt – ein kirchliches Fest, an dem der Jahrestag der Kircheneinweihung begangen wurde. Fast an jedem Sonntag im Monat fand früher irgendwo die Kirchweih statt.

Früher fand die Schnaiter Kirbe immer am 13. Sonntag nach Trinitatis (Dreifaltigkeitsfest am ersten Sonntag nach Pfingsten) statt, weil im Jahr 1748 die Kirche in Schnait in ihrer jetzigen Form nach einem Umbau eingeweiht worden ist.
An diesem Termin wurde auch noch beharrlich festgehalten, als durch eine Verfügung vom oben in den Jahren 1804 und 1852 alle Kirchweihfeiern im Land auf einen Tag, den 3. Sonntag im Oktober, gelegt worden sind.

Heute richtet man die Kirbe nicht mehr am traditionellen 13. Sonntag nach Trinitatis aus. Das Kirbefest findet am letzten Augustwochenende statt.
Die Kirchweihen waren früher ausschweifende Fest gewesen bei denen auch Auswärtige, Verwandte und Bekannte mitfeierten.

An der Kirbe feierten die jungen Männer zwischen 19 und 20 Jahren, die in diesem Jahr ihren Wehrdienst antreten mussten, Abschied von der Jugendzeit.

Schon in der Woche vor der Kirbe zogen sie abends singend und johlend durch das Dorf. Vor den Gasthäusern stellten sie Birken auf, wofür sich die Wirte mit einem Krug Wein bedankten.
Seit einigen Jahrzehnten fahren die Kirbebuben und Kirbemädle bereits zwei Wochen vor der Kirbe auf einem Schlepperanhänger durch die Umgebung um mit Rätschen und Singen auf ihre Schnaiter Kirbe aufmerksam zu machen.

Der Höhepunkt der Kirbe war und ist heute immer noch das Aufhängen des Kirbetraubens. Einst wurde dieser von den Kirbemädle angefertigt. Seit nunmehr über 50 Jahren wird der Kirbetrauben Jahr für Jahr am Kirbesamstag von der Familie Pfizenmayer „am Eck“ gebunden.

Während in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts der Trauben 30 kg wog, bringt er es heute auf knapp 100 kg Gewicht.

Vor dem Aufhängen des Kirbetraubens findet der traditionelle Kirbeumzug statt, bei welchem der „halbe Flecken“ und ortsansässige Vereine mitwirken.
Früher trugen alle Kirbebuben und die gleichaltrigen Kirbemädle an diesem Tag Schnaiter Tracht und dazu rote Halstücher. Über die Jahre hat sich das Tragen einer einheitlichen Tracht leider verloren.

Heute tragen die Mädle ein Dirndlkleid, die Buben ein weißes Hemd mit rotem Halstuch zu einer schwarzen Anzugshose.

Bis heute ist es in Schnait Brauch, dass die 19-20 jährigen die Kirbe veranstalten. Dieser Jahrgang bildet praktisch für ein Jahr einen Verein, wobei sich seine Aktivitäten nicht mehr nur auf das Kirbewochenende beschränken. Schon vorher gibt es Partys in der Schnaiter Halle sowie seit jüngerer Zeit Grillpartys im Sommer.

bogen

„Wein- und Silcherort Schnait“: Eine liebevoll gestaltete Holztafel begrüßt die Besucher des heutigen Weinstädter Stadtteils, der sich eng zwischen die Reb- und Streuobsthänge im Schweizerbachtal schmiegt. Und damit ist im Wesentlichen auch das beschrieben, was den Ort ausmacht. Hervorragende Weine und das Silcher-Museum. Hier wurde im Jahr 1789 der weltweit bekannte Volksliedsammler und Komponist Friedrich Silcher als Sohn des örtlichen Schulmeisters geboren. Im Jahr 1912 schließlich kaufte der Schwäbische Sängerbund (heute: Chorverband) das abbruchreife Haus und richtete ein Museum ein, das seitdem alljährlich viele Hundert Besucher anlockt und dem kulturellen Leben der Stadt ein unverwechselbares Profil gibt.

Auch aus diesem Grund endet am Museum der Weinstädter Liederweg „Von Friedich Silcher zu Gotthilf Fischer“. Und noch einen weiteren Glanzpunkt setzt Schnait in der Weinstädter Kulturlandschaft: Der Skulpturenweg des Hobby-Bildhauers und Schnaiter Originals Ludwig Heeß. In den Weinbergen im Gewann Dachsrain erzählen die detailliert gearbeiteten Sandsteinskulpturen vom harten Wengerterleben früherer Zeiten. Gleichzeitig erfährt der Besucher so manches über die Geschichte des Weinbaus.

Quelle: Stadt Weinstadt

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